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Raumspartreppen  Raumspartreppe

 

 

  Raumspartreppen

 

 

Raumspartreppen

 



Raumspartreppen - verschiedene Arten mit nur einem Ziel


Raumspartreppen sind auch als Samba-, Löffel- oder Kurztreppen bekannt. Dank einer besonderen Form der Stufen, die wechselseitig angeordnet werden, sparen sie in beengten Räumen Platz. Vorrangig werden Raumspartreppen in Maisonettes und Dachböden eingebaut. Beim Entwurf einer Raumspartreppe sollte darauf geachtet werden, dass so wenige Steigungen wie möglich verwendet werden, allerdings ist eine Steigungshöhe von unter 20 cm ungünstig. Um dies nachzuprüfen, misst man die Auftrittsachsen beider Füße. Da trotzdem nicht immer eine komfortable Begehung von Raumspartreppen gewährleistet werden kann, werden sie meist lediglich im Notfall eingesetzt.

 

 

 

Was ist eine Raumspartreppe?
 


Unter dem Begriff Raumspartreppe ist eine Steiltreppe zu verstehen, die zudem eine möglichst niedrige Stufenbreite hat. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Stufen eine Mindestbreite von 80 Zentimeter aufweisen sollten.


Zum Einsatz kommen Raumspartreppen hauptsächlich als nachträglicher Einbau. Da die Treppen im Bauplan nicht berücksichtigt wurden, steht nur wenig Platz für diese nachträgliche Lösung zur Verfügung. Deshalb muss auf Varianten zurückgegriffen werden, die möglichst wenig Platz verbrauchen und sich dennoch in das Gesamtbild des Raumes einfügen. Diese Situation tritt am häufigsten auf, wenn das Dachgeschoss mit einer fest eingebauten Treppe versehen werden soll.
 

 


Die Sambatreppe
 


Die Sambatreppe wird auch als Watscheltreppe bezeichnet. Sie ist mit Stufen versehen, die abwechselnd eine geringe Tiefe und eine normale Tiefe aufweisen. Hat die Stufe auf einer Seite eine geringe Tiefe, dann ist die andere Seite der Stufe mit einer normalen Tiefe versehen und umgekehrt. Hierdurch wird eine normale Begehung der Treppe ermöglicht.

 

Eine weitere Unterteilung kann in Leipziger Treppe und Wiener Treppe erfolgen. Die Leipziger Treppe hat dreieckige Stufen. Die Spitzen der Dreiecke sind abwechselnd links und rechts angeordnet. Die Wiener Treppe verfügt über rechteckige Stufen. Die Rechtecke sind hierbei abwechselnd links und rechts angebracht und reichen bis zur Mitte der Gesamtbreite.


Eine Sambatreppe kann sowohl gerade nach oben führen als auch in einer viertel Spindel. Um größere Lasten zu befördern, sind die gespindelten Sambatreppen allerdings ungeeignet. Grundsätzlich ist eine Sambatreppe nicht als alleinige Eingangstreppe zur Wohnung oder als Treppe zu dauernd genutzten Wohnräumen zugelassen und sinnvoll.
 

 


Die Spindeltreppe

 


Die Spindeltreppe ist an einem Rohr zu erkennen, dass sich in der Mitte der Treppenkonstruktion befindet. An diesem Rohr sind die Stufen befestigt. Der Querschnitt des Rohres kann sowohl rund als auch quadratisch sein. Deshalb können Spindeltreppen sowohl rund als auch quadratische Formen aufweisen.


Das Spindelrohr besteht aus Metall. Um das Design variieren zu können, werden häufig Verkleidungen aus Holz oder Edelstahl genutzt. Für die Holzverkleidungen stehen viele verschiedene Holzarten zur Verfügung. Die Stufen sind oftmals mittels Bolzen und Stäben am Spindelrohr befestigt. Allerdings sind auch Metallrahmen für die Stufen üblich, die am Spindelrohr angeschweißt sind. In diese wird dann das Stufenmaterial eingelegt.
 

 


Die Konsolentreppe

 


Hierunter ist eine Stahlkonstruktion zu verstehen, die aus einem Rohr besteht, das mittig angeordnet ist. Auf diesem Rohr sind Stahlkonsolen angebracht, auf denen die Stufen aufgeschraubt werden. Die Stahlkonsolen sind hierbei möglichst flach gehalten, so dass sie kaum zu sehen sind.


Die Stufen können bei der Konsolentreppe aus verschiedenen Materialien bestehen. Eine gängige Variante sind Holzstufen. Allerdings sind inzwischen auch Glas- und Edelstahlstufen erhältlich.