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    Granittreppen

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Granittreppen  Treppen  aus 


Granit  Treppe

 

 

  Granittreppen

 

 

Granittreppen - bunte Vielfalt

 

 

Jahrhundertelang war Stein, abgesehen von Holz, eines der beliebtesten Materialien zur Fertigung von Treppen. Zwar kommen Steine heutzutage aufgrund der stark gestiegenen Materialpreise nicht mehr oft zum Einsatz, doch Granittreppen haben noch immer unverkennbare Vorteile. Es gibt Granitsteine in nahezu allen erdenklichen Farbnuancen und Strukturen. Granit ist äußerst hart und kann sowohl mit grober Struktur als auch mit Hochglanzpolitur in Treppen verbaut werden. Beachtet werden muss die Rutschfestigkeit. Bei höheren Rutschklassen empfiehlt sich eine Reinigung der Granitsteine nicht.


 
Granitarten und Eigenschaften
 


Granit gibt es in vielen hundert Variationen. Indien, China und Brasilien sind derzeit die führenden Granitlieferanten. Nur wenige andere Arten kommen aus Ländern wie England, Finnland oder den Vereinigten Staaten.


Der Name der verschiedenen Farben gibt den Sorten ihre Bezeichnung. Diese werden allerdings zumeist von den Ländern, Steinbrüchen und Exporteuren vergeben, so dass sie daraus keine direkte Ableitung der Qualität herstellen lässt.


Granit ist der härteste und stabilste natürliche Werkstoff. Er ist säurebeständig, kratzfest und hitzebeständig. Gleichzeitig ist Granit wasserbeständig, pflegeleicht und sehr hygiensich. Deshalb eignet sich der Stein vor allem für die Treppen des Innenraums. Aber auch Treppen im Außenbereich erfahren mit dem Stein ein edles Aussehen.
 

 


Verwendete Treppenarten


Granit wird häufig in freitragenden Treppen verwendet. Die gängigste Form ist die Bolzentreppe. Hierbei werden die einzelnen Stufen mit einem Anker in der Wand befestigt. Zudem sind die einzelnen Trittflächen mit Metallbolzen verbunden.
 

Eine weitere Treppenform für die Granitstufen verwendet werden, sind die Belagstreppen. Sie sind in vielen Treppenhäusern zu finden. Der Kern der Treppe besteht aus Beton, der bereits die Form der fertigen Treppe hat. Die Granitstufen werden direkt auf den Beton montiert. Im Gegensatz zu der freitragenden Treppe, hier haben die Granitplatten eine statische Funktion, können bei der Belagstreppe dünne Platten verwendet werden. Bei dieser Treppenvariante hat die Granitstufe keine tragende Funktion.


Neben der Belagstreppe, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich verwendet wird, sind im Außenbereich Holmtreppen üblich. Hierunter werden Treppen verstanden, die mittig einen Stützbalken aufweisen, auf dem die Stufen gelagert sind. Der Granit sollte bei diesen Treppen mindestens sechs Zentimeter dick sein. Die einzelnen Holme sollten bis zu 80 Zentimeter auseinander liegen. Da bei dieser Treppenart alle Kanten sichtbar sind, sollte der Granit rundum bearbeitet sein.
 

 


Was ist bei der Verwendung im Außenbereich zu beachten?


Granittreppen für den Außenbereich müssen andere Oberflächeneigenschaften aufweisen, wie sie für den Innenbereich üblich sind. Da Granit bei Nässe sehr glatt werden kann, muss die Oberfläche bearbeitet werden, so dass er rutschfest ist. Die häufigste Form ist das Sandstrahlen. Auf den Stein wird mit hohem Druck Sand geschossen. Hierdurch werden kleinste Teile des Granit abgetragen, wodurch die Oberfläche aufgeraut wird.


Die Oberfläche kann auch mit weiteren Techniken aufgeraut werden. Üblich ist auch die Oberfläche bei Granitstufen für den Außenbereich nach dem "Sägen" nicht weiter zu bearbeiten. Nach dem Sägen der Platten ist der Granit noch rau. Daher eignet er sich gut für den Außenbereich.

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